Seestadt Hambacher See

Aufgabe

Die Aufgabe im ersten Semester der Mastervertiefung „Strategien des Entwerfens und Konstruierens besteht darin, zunächst ein gemeinsames ökonomisches, ökologisches und Verkehrs-Konzept für alle Orte zu erarbeiten, die sich um den zukünftigen Hambacher See gruppieren. Daran soll sich ein städtebaulicher Entwurf anschließen, der die Charakteristika der Orte berücksichtigt und alle wichtigen übergeordneten Einrichtungen und Institutionen so auf die einzelnen Ortschaften verteilt werden, dass sie dazu beitragen, die Dörfer und kleinen Städte zu einer überlebensfähigen Kommune, der „Seestadt Hambach“ zu verbinden.

Die Aufgabe im ersten Semester der Mastervertiefung „Strategien des Entwerfens und Konstruierens besteht darin, zunächst ein gemeinsames ökonomisches, ökologisches und Verkehrs-Konzept für alle Orte zu erarbeiten, die sich um den zukünftigen Hambacher See gruppieren. Daran soll sich ein städtebaulicher Entwurf anschließen, der die Charakteristika der Orte berücksichtigt und alle wichtigen übergeordneten Einrichtungen und Institutionen so auf die einzelnen Ortschaften verteilt werden, dass sie dazu beitragen, die Dörfer und kleinen Städte zu einer überlebensfähigen Kommune, der „Seestadt Hambach“ zu verbinden.

 

Seestadt GiBeWü | Elisa Kania + Marie Schäfer + Eva Zimmermanns

Erläuterungsbericht

Gegenstand unserer städtebaulichen Untersuchungen sind die Ortschaften Giesendorf und
Berrendorf-Wüllenrath, die sich westlich von Köln, am nord-östlichen Rand des Hambacher
Tagesbaus befinden. Ziel des Entwurfes ist die Schaffung einer städtebaulichen Perspektive für
das Gebiet, das lange Zeit von Perspektivlosigkeit geprägt war. Ausgehend von der Untersuchung
der Dörfer im begleitenden Booklet sind die Strukturen analysiert und die spezifischen
Eigenschaften der Ortschaften erforscht worden. Die hierdurch gewonnenen Erkenntnisse
dienten als Grundlage zur Herausarbeitung der lokalen Defizite sowie städtebaulichen
Entwicklungsmöglichkeiten, welche bewusst in die Neuplanung einbezogen wurden…

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Modellfotos

Ma[h]nheim | Larissa Liebald + Emre Yigit + Aline Virginia Ackermann

Im Zuge des Kohleausstiegs 2038 werden nicht nur die Kraftwerke stetig vom Stromnetz genommen werden, sondern auch die Umnutzungs- und Rekultivierungsmaßnahmen der Abbaugebiete, besonders im Hinblick auf den global an Bedeutung gewinnenden Klimaschutzaktivismus, in den Diskurs gestellt. Der unweit westlich vor Köln gelegene „Tagebau Hambach“ ist der größte momentan noch betriebene Tagebau im Rheinischen Braunkohlerevier und wurde verstärkt durch den medialen Disput um die Rettung des „Hambi“, einer südlich angrenzenden Waldfläche, getadelt. Die Planung zur Wiedernutzbarmachung bzw. Rekultivierung des Gebiets sieht die Flutung der künstlichen Senke vor, was einen Zeitraum von 50 bis 100 Jahren in Anspruch nehmen wird. Diese fern scheinende Zukunftsvision ebnete die Grundlage einer utopischen Betrachtung, welche zu einer sowohl topografischen als auch städtebaulichen räumlichen Neuinterpretation des Gebiets führte.

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Morschenich | Merve Namil + Merve Sahan + Enkileda Sheqir

Erläuterung
Morschenich, ist lokalisiert im Kreis Düren und liegt im nördlichen Teil der Gemeinde Merzenich. Im
Rahmen der Analyse des Gebietes befindet sich angrenzend an das Dorf der Braunkohnetagebau
Hambach. Im Westen grenzt die Gemeinde Niederzier mit Ellen und im Osten die Stadt Kerpen an
und Manheim. Die Ortschaft liegt 30 km westlich von Köln und 10 km nord/östlich von Düren. In
etwa 1 km Entfernung ist der Ort durch den Bürgewald umringt. Der Bürgewald (Hambacher
Forst), ist ein ursprünglich 5.500 HA großes Waldstück zwischen Rur und Erft, der weitgehend
durch den Braunkohletagebau Hambach abgebaut wurde. Weiterhin befindet…

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Ellen | Robert Puschmann + Dennis Langosch + Simon Trafke 

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Hambach | Aila Nuutinen + Felix Rosiny + Donna Shih

Gesamtkonzept

Die Funktionsbereiche der Dörfer um den entstehenden See sind durch verschiedene infrastrukturelle Strecken miteinander ver­netzt. Die Wegeführung über den See wird durch eine neu geplante Rundbahn und ei­nen Fahrrad-Highway ergänzt. Die verschiede­nen Schwerpunkte der Nutzungen sollen den „Austausch“ zwischen den Dörfern fördern und für Touristen attraktiv gestalten. Um den dann ehemaligen Tagebau herum werden unterschiedliche Angebote offeriert, die den See vielfältig interpretieren und einbeziehen.

Während der Zeit, in der der Abbaugraben befüllt wird, kann der Wasserfluss mit einem Pumpspeicherkraftwerk zur Stromerzeugung genutzt werden. Ebenfalls kann der steigende Wasserspiegel mit schwimmenden Photovol­taik-Anlagen großflächig zur Energiegewin­nung beitragen. Dieses Konzept, während der Füllzeit kann als Beispiel für weitere Tage­bau-Umnutzungen verwendet werden.

Das Konzept um den Hambacher See, bezüg­lich der Nutzungen, Energie und Landwirt­schaft kann als Pilotprojekt für den Umgang mit Tagebau-Landschaften angesehen wer­den…

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Tollhausen | Jan Hennen + Tim Bahn

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