Griechenland Exkursion | Nachbericht

Griechenland, Götter und Corona

 

Im März 2020 machten sich 27 Studierende der Mastervertiefung ‚Strategien des Entwerfens und Konstruierens’ der Fakultät für Architektur der TH Köln auf den Weg nach Griechenland. Geleitet wurde die 8-tägige Exkursion von Prof. Andreas Denk, begleitete von den Professoren Paul Böhm und Fabian Storch, sowie der Mitarbeiterin Sabine Schmidt.

Die Wurzeln des antiken Griechenlands schlugen vor etwa vier Jahrtausenden – und es blühte über zwei Jahrtausenden hinweg. Aus dem Leben der antiken Griechen gehen literarische, wissenschaftliche, soziologische, künstlerische und architektonische Werke hervor, die immer noch eine fruchtbare Quelle für viele Wissenschaften ausmachen.

 

 

Athen Bibliothek | Bild: Dilschan Sulayman

Die Reise in die Peloponnes war ein Erlebnis in Architektur, Kultur, Geschichte, Mythologien, ein bisschen Meer und mehr. Die Exkursion war verbunden mit zahlreichen Vorträgen der Studierenden, die zum richtigen Zeitpunkt wichtige Informationen gaben und wertvolle Gesprächsrunden entfachen ließen. Unsere Reiseführerin führte uns durch Oliven- und Orangenplantagen, in die Berge und begleitetet uns in die geschichtliche sowie mythologische Tiefe des antiken Griechenlands.

01

Am 10. März 2020 hieß es um 6:55 Uhr: „Boarding“. Der Flug verlief über die adriatische Meeresküste. Aus der Ferne begrüßte schließlich Griechenland mit einer kraftvoll grünen Berglandschaft, Häusergruppen, wie weiße Perlen in ihrer Mitte und tief ins Blaue schneidende Küsten. In Athen angekommen durfte die Reise beginnen.

Während eines ersten Stadtrundgangs besichtigen wir unterhalb der Akropolis die griechische Agora aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. . Die Agora beschreibt im altgriechischen einen großen Platz, welcher die multiple Funktion eines Versammlungsplatzes besaß. Auf diesem Platz fanden Feierlichkeiten statt oder andere Anlässe, die zur Beteiligung des gesamten Volkes einlud.

Griechische Agora | Bild: Kaan Karayel

 

 

Akropolis zum Aussichtspunkt | Bild: Esra Duman

02

Die viele Marmorstufen führten uns am zweiten Tag zur antiken Burgstadt Athens – der Akropolis. Der Weg hinauf schnitt an kleinen  Schattenplätzen zwischen Olivenbäumen, von denen wir einen als Raum für den nächsten Vortrag nutzten. Die Akropolis ist der erste entstandene Stadtstaat der griechischen Antike. Auf diesen Felsen bemühten sich nach einer Sage der Gott Poseidon und die Göttin Athene um die Schutzherrschaft der Akropolis mit dem schönsten Geschenk für die Stadt. Poseidon ließ Wasserquellen aus dem Boden entspringen, aus denen jedoch nur Salzwasser stieg. Die Frucht des Ölivenbaumes  jedoch, das Ölivenöl und das Holz waren ein strategisch durchdachtes und nachhaltig gemachtes Geschenk der Göttin der Weisheit. Auf diesem Boden entstanden vor etwa über zweieinhalbtausend Jahren erste Gedanken für eine demokratische Regierung.

Propyläen zur Nike | Bild: Esra Duman

Die letzten Stufen zum inneren der Akropolis umrahmen die Propyläen. Durch die Säulenhalle gelangten wir in das Innere von Akropolis. Der weite Blick in die Ferne bot ein Gebilde weicher Facetten aus Bergen. Die etwa zehn Meter hohen Säulen des Parthenon, aus der Nähe betrachtet, wirkten nochmal gigantischer vor dem endlos wirkendem Horizont. Zu Ehren der Schutzgöttin Athene wurde das Parthenon nach den Perserkriegen um 447 v Chr. von Iktinos und Kallikrates erneut geplant und innerhalb von zehn Jahren errichtet. Diesmal größer und höher um die etwa zwölf Meter hohe Goldstatue der Athena im Inneren zu beherbergen. Jedes Bauwerk auf der Akropolis ist proportional durchdacht, steht aber in keiner wirklichen Beziehung zueinander. Eher vermittelt die Wegführung zwischen den symmetrischen Tempeln eine natürliche Bauweise.


Erechtheion | Bild: Dilschan Sulayman

Nike | Bild: Esra Duman


Parthenon | Bild: Kaan Karayel


Akropolis Museum | Bild: Dilschan Sulayman

Universität | Bild: Dilschan Sulayman
Akademie | Bild: Dilschan Sulayman
Nationalbibliothek | Bild: Dilschan Sulayman

Die nächste Station war das Akropolis Museum, wo zahlreiche Ausgrabungen und Fundstücke der Akropolis eindrucksvoll inszeniert worden sind.

Eine Stadtbesichtigung am Nachmittag führte uns vorbei an der Stadtvilla des Archäologen Schliemann und der Athener Trilogie, die sich aus drei öffentlichen Bauwerken zusammensetzen: Die Universität, Akademie und Nationalbibliothek entstanden zum Ende des 19. Jahrhunderts unter der Herrschaft Königs Otto im Klassischen Stile, die der griechischen Architektur sehr ähneln.

Der Weg durch die Altstadt führte uns an Gassen vorbei, an deren Enden man die Athen umschließenden Berge erblicken kann. Das Stadtbild mit seinen antiken Bauwerken und Häuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert bereichern das Stadtbild und seine Kultur. Nach dem Unabhängigkeitskrieg aus dem osmanischer Reich wurde der junge Kronprinz aus Bayern 1830 zum König Griechenlands ernannt. Die Regierungsstrategie des Königs war sehr einfallsreich. So ließ er den Arbeitergruppen aus verschiedenen Ländern, verschiedene traditionelle Anzüge schneidern, die ihrer kulturellen Kleidung nahe standen. Somit glaubte der kulturschätzender König daran, dass sie damit etwas aus ihrer Heimat mit sich tragen und sich in einem fremden Land ihre Kultur zu erkennen geben können. Trotz des geordneten Staatswesens und Infrastruktur konnte er letztendlich die griechische Bevölkerung von seiner Regierung nicht überzeugen, die die Anteilnahme der griechischen Bevölkerung ausschloss. 1844 verließ der allein zu regieren wollende König Otto nach zögernder Zustimmung der neuen Verfassung Griechenland.

Am Abend ließen wir uns in einem Restaurant in der Athener Altstadt nieder. Nach dem Essen bekam der Gast einen Teller aus Gips. Das Zerbrechen der Teller bringt Glück, heißt es. So taten wir das mit dem traditionellen „Obaa“ – Ruf. Teller zerbrachen und das sich lebendig Fühlen brach auf all unserer Gesichter. Das Zerbrechen dieser Teller auf dem gefliesten Boden des Restaurants erinnerte wahrscheinlich viele an die letzte städtebauliche Abgabe und das mühselige Arbeiten an Gibsmodellen. Die Arme fielen aufeinander. Kraftvoll fielen die Modelle auseinander. Es war absolut schön auf den stufenartig angereihte Terrassen der Athener Altstadt den griechischen Wein zu trinken. Den Wein aus den sechzehn Weindörfern von La Mer kann man dort auf einer besonderen Art und Weise genießen. „Jamas!“, hieß es, als sich unsere Gläser in der Luft trafen.

03

Der Besuch im Archäologischen Nationalmuseum von Athen brachte uns von Raum zu Raum durch die Chronologie des antiken Kulturgutes. Statuen, die ab der archaischen Zeit bis hin zu Hellenismus immer präziser und lebhafter gestaltet wurden, wirkten mit einer unglaublichen Präsenz auf uns ein.

Die nächste Besichtigung führte zur antiken Kultstätte Eleusis dreißig Kilometer im Südwesten von Athen. Große Bekanntheit seiner Zeit bekam dieser Ort durch die eleusinischen Mysterie. Die Göttin des Lebens und der Fruchtbarkeit Demeter gelang hier ihre entführte Tochter Persephone aus den Händen des Gottes Hades aus der Unterwelt zu retten. Doch da Persephone vom  Granatapfel der Unterwelt aß, war sie gezwungen ein Drittel des Jahres in der Unterwelt zu verbringen. Die Kultstätte fungierte für die antiken Griechen allmählich als ein Pilgerort, wo Zeremonien und Feierlichkeiten veranstaltet wurden. Durch den wachsenden Andrang wurde Eleusis immer wieder baulich erweitert.

Die 1882 begonnene Rekonstruktion dieser Ausgrabungsstätte dauert bis heute noch an. Manch Zeremonien wurden in geheimen Kreisen hinter verschlossenen Stadtmauern veranstaltet. Heute sind lediglich die Rollspuren des schweren Stadttores auf dem Boden zu erkennen. Die Architektur dieser Ort des Mysteriums erinnert an ein Labyrinth. Enge Wege führen zu weiteren Gängen und zu Räumen auf unterschiedlichem Höhenniveau, dessen Erschließung heute nicht mehr ganz nachzuvollziehen ist. Der bezweckte Raumphänomen sollte vielleicht Besucher dieser Kultstätte an die Suche der Demeter  nach ihrer entführten Tochter Persephone erinnern oder waren für die besonderen Zeremonien zweckgemäß errichtet worden. Ein wichtiges Bauwerk der Eleusis bildete eine mit Säulen gestützte offene Halle, den Telesterion. An diesem Platz der mythischen Offenbarungen vor Beginn des eleusinischen Festes, versammelten wir uns auf den langen Stufen der Telesterion für den letzten Vortrag, um die Geheimnisse dieser Mythologie zu lüften.


Eleusis | Bild: Esra Duman

Über den 84 Meter tiefen Kanal von Korinth, der das Festland Griechenlands und die Peloponnes verbindet, fuhren wir zum letzten Ziel des dritten Tages, in die Hafenstadt Nafplio. Sofort nach Ankunft fanden wir uns, wie vom Wasser und dem Licht angezogen am Hafen wieder.


Nafplio | Bild: Dilschan Sulayman

Und wir hörten uns bei Sonnenuntergang den Vortrag über die Inselburg Bourtzi und die etwa 216 m höher liegende Festung Palamidi und Akronauplia, die von 1686 bis 1822 durch wechselnde Eroberungen auch viele Veränderungen durchlebte. Das am Fuße liegende ruhige Wasser des argolischen Golfes berührte noch nicht unsere Haut, doch man hörte ihre Stille und atmete die Meeresluft in der Stadt, die einst durch seine Lage eine Seemacht besaß. Nach der griechischen Revolution war Nafplio die Hauptstadt Griechenlands. Später zog der Hof des Königs Otto nach Athen.

04

Der blaue Bus stand wie immer pünktlich bereit und wir begaben uns auch am vierten Tag in die Hände eines guten Fahrers. Er steuerte ruhig und gezielt auf die über viertausend Jahre alte antike Stadt Tiryns. Das eindrucksvolle und mörtellose Zyklopen-Mauerwerk aus riesigen Steinblöcken umrahmt die etwa 300 Meter lange und 40 – 100 Meter breite Festung Perseus. Die Tiryns, wie die Mykene, zählten zu den bedeutendsten Zentren der kretisch-mykenischen Kultur um 1600 – 1050 v Chr. Sie sind die Wurzeln der heutigen griechischen Kultur.

Nicht sehr weit von Tiryns entfernt bekundeten wir die in der heutigen Ortschaft Lygorio befindliche Tempelanlage Asklepios – die Epidauros. Die fast zweieinhalb Jahrtausende alte Heilkunst des chthonischen Gottes ist kaum vorstellbar und trotzdem wagten wir in Vorstellung das Leben der Heil- und Segen suchenden Menschen in dieser Anlage zu  rekonstruieren. Ja, vielleicht auch um die mythische Magie dieses Ortes der Heilung empfangen und empfinden zu können. Asklepios Kultstätte zwischen einer Berglandschaft bot Heilung, Genesung, Raum für sportliche Aktivitäten, Speisesäle und Zimmer für dir Beherbergung seiner Besucher, eine Bibliothek und Tempeln, die im Gesamtkontext baulich zusammen gefasst wurden und ein Ensemble bildeten. Der Rundbau Tholos, der gegenüber dem quadratischen Tempel Asklepios  um 370 v Chr. errichtet worden war, ließ uns vor offenen Fragen stehen.

Unter dem Tholos, der vermutlich als Speisesaal für hohe Gäste oder für Opfergabe und Gottesdienste genutzt worden war, befindet sich ein runder unterirdischer Raum, der mit einem mysteriösen schmalen Gang umrandet ist. Die Fantasie ließ uns im Dunklen stehen. Die Fassade des Tholos bilden zwei interessante Säulenreihen. Die äußeren Säulen sind dorischer Ordnung, wobei die innere Reihe aus korinthischen Säulen besteht. Das Theater von Epidauros wurde um 330 v. Chr etwas abgelegen am Halse eines Berges errichtet, die sich in die umgebende Landschaft einfügt. Durch die Einbettung in den Berg konnte die Akustik nochmals eingefangen werden. Und das Ersetzen der Rückwand des Theater durch den Berg ist ziemlich innovativ. Das Theater Epidauros überzeugte uns mit seiner Akustik, als die Stimme des Referenten bis in die oberste Sitzreihe gelangte. Auch heute wird das Theater als Bühne für Festspiele genutzt.


Tyrins | Bild: Dilschan Sulayman


Epidauros Theater | Bild: Dilschan Sulayman

Durch die „Corona-Pandemie“ mussten alle Hotels, Restaurants und viele Sehenswürdigkeiten laut Regierung schließen. Damit fielen die geplanten Ausflugsorte nach Olympia und Delphi ins Wasser. Und wir sahen die Ausgrabungsstätten, wie Mykene, nur noch aus der Ferne.

Jamas! Der Plan musste eine Wendung nehmen.

Picknicken auf der Insel Poros. Mit frischem Obst vom Markt und Trank ausgerüstet, überquerten wir mit einer Flotte den sardonischen Golf und erreichten die Insel. Am Kanali-Beach fanden wir ein gleichnamiges Restaurant. Die überdachte weiße Terrasse war unbesetzt und nach eine Anfrage beim Wirt, wurden wir eingeladen dort unser Picknick machen zu dürfen. Essbares wurde ausgepackt und es entstand ein liebevoll errichtetes Buffet. Am Strand sitzen und die Sonne genießen. Ein Urlaubsgefühl brach aus und ein paar rannten in das Meer. Die alternative Abendplanung: Ein gemütliches Zusammensein in kleinen Gruppen auf den Balkonen, da alles andere nun zu hatte. Das Prof-Team, entspannt hinter der Trennwand, schickte am späten Abend noch die Stegreifaufgabe für die Exkursion und die Architekturforschung in Nafplio sollte weiterhin seinen Lauf haben.

05

Am letzten Tag in Nafplio (altgriechisch Ναυπλία Nauplia), sollten wir bestimmte Orte der Stadt noch einmal genauer unter die Lupe nehmen.  In kleinen Gruppen zogen wir los und analysierten verschiedene öffentlichen Plätze in ihrem städtebaulichen Zusammenhang. Ziel der Aufgabe ist es den öffentlichen Platz neu zu definieren und zu gestalten, sodass er im Sinne einer Demokratie funktioniert und sie vor allem stärkt. Die Ergebnisse der Analyse wurden im späteren Zusammenkommen der Gruppen ausgetauscht. Die gemeinsame endgültige Bestimmung der jeweiligen Funktionen für die Plätze bedurfte zum Teil auch Diskussionen, die aber letztendlich in gemeinsamer Zufriedenheit, in dem Sinne demokratisch, endeten. Die umgebende Gruppe aus Gesichtern in Nafplio; die Fassaden der Häuser sind mannigfaltig, wirken zusammen harmonisch und prägen das schöne Stadtbild. Wie sie auch dort standen auf verschiedenen Ebenen und Stufen und sahen trotzdem gebunden aus. Stufe an Stufe setzten sich die Häuser und genossen gemeinsam  die Aussicht. So taten auch wir und genossen die letzten Minuten in dieser schönen Umgebung in Nafplio.

Abendessen gab es dann im Kalamaki Beach Hotel in Korinth. Katharina hat ihre Beziehungen spielen lassen und wir durften dort die letzten zwei Tage unserer Reise verbringen. Korinth ist die zweitgrößte Stadt in Peloponnes. Die Nähe zum Wasser begünstigte den Handel in der Antike. Korinth konkurrierte mit Athen. Um ihrer Macht Ausdruck zu verleihen, entstand der dorische Apollontempel um 560 v. Chr. Verschiedene Eroberungen führten auch hier zu vielen Veränderungen am Bauwerk. Was von dem Tempel übrig blieb, waren sieben monolithische Kalksäulen, die nun einsam auf dem Hügel Akrokorinth stehen.

Korinth Brunnenanlage | Bild: Esra Duman

Da wir die einzigen Gästen im Hotel waren, nutzten wir die große freie Lobby und präsentierten nach dem Abendessen die Ergebnisse der Ortsanalyse und präsentierten die ersten Entwurfkonzepte für die öffentliche Plätze in Nafpfio. Das Prof-Team wurde mit einem Theaterstück überrascht. In der Rolle des „Fremden in der Stadt“ wurden sie eingebunden und mit der Schauspielkunst durch den imaginären Stadtraum an die Plätze der neuen Ideen geführt.

„Das weitaus schönste Glück ist das plötzliche!“

Sophokles (497/96 – 406/5 v. Chr.), griechischer Flottenbefehlshaber, Dichter und Schauspieler.

Der letzte Ausflug auf Vytina, eine Stadt auf dem Hochland der Arkadien, verliefen sich alle in verschiedene Wege und manch trafen sich wieder  und manch auf der Suche nach der Pfad der Liebe, auf dem es irgendwann sehr kalt und windig war. Erschöpft kehrten wir auf halber Strecke zurück. Und es war irgendwie sehr berührend zu sehen, dass Katharina weitergehen wollte, die trotz ihres Alters eine unglaubliche Kraft besaß und herzlich ausstrahlte. Doch bald kam auch sie zurück, als sie merkte, dass der Weg noch sehr lang und trotz Sonne zu kalt war.

Landschaft Griechenland | Bild: Esra Duman

Endlich ausruhend genossen alle die letzten Stunden auf dem Hotelgelände. Eine Aussicht so weit, ein Wind so stark, so hielten manche trotzdem nicht die Segel flach und sprangen in den Pool oder in den Wind und auf kleinen Steinblöcken an der Bucht der saronischen Wellen oder genossen das herrlich windige Wetter gemütlich hinter großen Fensterfronten bei sonnig warmer Aussicht. Und wir aßen zusammen, sprachen ein Tischgebet aus, schauten und lachten.

Am Tag des Aufbruchs um 7:15 Uhr, es war wieder ein sonniger Tag im Speisesaal und kleine Vögel flogen im Raum während wir das letzte Frühstück aßen, saßen wir dann ein letztes Mal im blauen Bus und sahen in geschlossene müde Augenlider oder noch einmal auf die weiße Decke, die weich über den Bergen von Griechenland lag. Mit wenig Schlaf und voll mit Impressionen kamen wir in Zuhause an. Die Reise war sehr wertvoll. Viele neue Erkenntnisse, die das Wissen bereichern und tolle Erinnerungen, die die folgende Zeit der Isolation erleichtern.

„Jassas!“ – die Gesundheit und das Gute sei mit euch.

Text: Esra Duman
Fotos: Teilnehmer*innen der Exkursion