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DURCH FLÄCHEN-ENTSIEGELUNG UND URBANE BEGRÜNUNG – SUMMERSCHOOL 25
Im August wurde der ehemalige Schulhof des Allerweltshaus Köln e.V. zum Reallabor:
In der Bauwoche der Summer School 2025 setzten Studierende aus dem Wahlmodul bau.koeln gemeinsam mit weiteren Engagierten, die zuvor entwickelten Planungen praktisch um. Im Fokus standen die Entsiegelung sowie der Bau der oberirdischen Fundamente für den geplanten Unterstand.
Unterstützung kam nicht nur aus der Hochschule, sondern auch aus der Nachbarschaft. Besonders wertvoll war die Hilfe von Nachbar Franz, der einen von HKL Baumaschinen kostenfrei bereitgestellten Bagger steuerte. Viele weitere helfende Hände sorgten dafür, dass die Arbeiten zügig vorankamen – und zeigten, wie groß die Freude darüber war, dass sich auf der lange verborgenen Fläche endlich etwas bewegt.


Jeder Tag begann gemeinsam:
Ziele wurden abgestimmt, Aufgaben verteilt, dann ging es bei bestem Sommerwetter an die Arbeit.
Asphalt wurde aufgenommen, sortiert und in Gabionen verfüllt, die als wiederverwendete Fundamente für den Unterstand dienen. Schritt für Schritt verwandelte sich der Hof vom versiegelten Restraum in einen nutzbaren Freiraum.
Mittags brachte das Team des Allerweltshauses alle Beteiligten an einen Tisch und versorgte die Bauenden mit Essen – eine willkommene Pause und Gelegenheit zum Austausch.
So wurde die Woche nicht nur zur Baustelle, sondern auch zum sozialen Treffpunkt.
Die Bauwoche zeigte, wie aus Planung konkrete Realität wird:
Als kollektives Reallabor, in dem Hochschule, Verein und Nachbarschaft zusammenarbeiten und der Hof Stück für Stück zu einem lebendigen, klimaangepassten Ort für das Veedel wächst.
Den Abschluss bildete am Samstag ein gemeinsames Pizzafest: Dafür durfte der mobile Ofen „Pizza Razzo“ vom Studio Quack ausgeliehen werden.
Zwischen frisch gebackener Pizza, Gesprächen und Blicken auf das Erreichte wurde deutlich, was diese Woche ausmachte: gemeinsames Lernen, Bauen und Feiern.


