Mapping – Imagine – Connecting the City
Ein Forschungsprojekt der TH Köln Fakultät für Architektur mit dem Kulturraummanagement der Stadt Köln.
Stadträume sind in Bewegung. Sie werden bewegt von Menschen, die diese Räume nutzen, sich diese aneignen, weiterentwickeln und mit Inhalten aufladen. Kulturelle und künstlerische Aktivitäten sind für die Entwicklung dieser Räume von besonderer Bedeutung. Doch um welche Räume geht es? Das Spektrum der Räume ist mindestens ebenso groß wie die Optionen der kulturellen Nutzung. Es sind kleine und große Räume, offene und geschlossene Areale in und außerhalb von Gebäuden, öffentliche und private Orte, präsente und versteckte Räume mit und ohne Quartiersbezug. Eine Übersicht über die Vielfalt an Räumen und Nutzungen in Köln liegt bislang nicht vor. Ebenso ist die Dynamik der Entwicklungen nicht bekannt. Es ist unklar, wo Chancen oder Bedarfe für eine Entwicklung von Räumen liegen oder wer welche Räume für kulturelle Aktivitäten sucht.
Daher war es Ziel des Projektes, Potenzialräume für kulturelle Nutzungen in einem Teilraum Kölns zu identifizieren, mögliche Nutzungen zu imaginieren und Ansätze für eine Vermittlung von und an Akteur*innen aus der Kunst- und Kulturszene auszuloten. Beispielhafter Untersuchungsraum war ein Korridor entlang der Bergisch-Gladbacher-Straße von Mülheim bis Thielenbruch. An der Studie mitgewirkt haben zahlreiche Akteur*innen aus der Kölner Kunst- und Kulturszene sowie Studierende von Kölner Hochschulen.
PERSONEN
Prof.in Yasemin Utku
M.A. Jan-Philipp Neuer
LAUFZEIT
März 2023 – März 2024
PROJEKTPARTNER
Kulturraummanagement der Stadt Köln (Benjamin Thele, David Morsi)