INNENSTADT IS NOT DEAD | Kulturelle Zwischennutzung als Katalysator für die Transformation von Innenstädten
Wie viele bundesdeutsche Großstädte befindet sich auch die Kölner Innenstadt in einem tiefgreifenden Strukturwandel, da sich die Einzelhandelsstrukturen verändern und damit auch der Stadtraum in den zentralen Innenstadtlagen.
Das Projekt beschäftigte sich mit der Fragestellung, inwieweit Kultur möglicherweise die Rolle eines Katalysators innerhalb dieses Transformationsprozess hin zu einer differenzierteren Nutzungsmischung, die sich gegenseitig befruchtet, einnehmen kann.Im Rahmen der Forschungskooperation des Kulturraummanagements der Stadt Köln mit der Fakultät für Architektur wurde sich mit unterschiedlichen Formaten dieser Fragestellung genähert.
Dreh- und Angelpunkt des Projekts war die temporäre räumlich-experimentelle Transformation eines Leerstandes an der Hohe Straße im Sinne eines Reallabors. Beginnend mit studentischen Arbeiten an der Hochschule mündete das Projekt im Sommer 2025 in die Summer School HOW TO INNENSTADT sowie das mehrtägige Festival TOTALAUSVERKAUF, in dem in bestehenden Leerständen und dem öffentlichen Raum im Bereich Hohe Straße / Schildergasse unterschiedliche kulturelle und künstlerische Interventionen erlebbar wurden.
PERSONEN
Prof.in Yasemin Utku
M.A. Jan-Philipp Neuer
LAUFZEIT
Dezember 2024 – März 2026
FORSCHUNGSKOOPERATION
Kulturraummanagement der Stadt Köln, Benjamin Thele
PROJEKTPARTNER*INNEN
Studio Quack
Kuratorin Lisa Klosterkötter
Kurator und Urbanist David Morsi
Köln Business, Benjamin Ruchser
Baukultur NRW
