DER GRÜNE KLIMAPAVILLON 

RÜCKBAUBAR, BEGRÜNT, KLIMAWIRKSAM, SUMMER SCHOOL 26

IIm Wintersemester 2025/26 widmen sich zwei Masterstudierende im Rahmen des bau.labor-Kollektivs der nächsten Etappe auf dem Hof des Allerweltshaus Köln e.V.: der konkreten Konstruktion des geplanten Unterstands.

Aufbauend auf den bisherigen Beteiligungsprozessen und der bereits umgesetzten Entsiegelung wird der Pavillon nun konstruktiv und technisch durchgearbeitet – von ersten Systemüberlegungen bis zur Ausführungsplanung. Dabei entstehen zwei gleichwertige Varianten: eine Holz-Zangenkonstruktion sowie eine modulare Stahl-Gerüstbauweise. Für beide Systeme erarbeiten die Studierenden detaillierte Pläne, Materiallisten und Kostenaufstellungen.

Diese Gegenüberstellung dient dem Verein als Entscheidungsgrundlage. Neben Gestaltung und Nutzung spielen vor allem praktische Fragen eine Rolle: Welche Materialien sind gebraucht oder weiterverwendbar verfügbar? Welche Lösung ist wirtschaftlich tragfähig? Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Inhaltlich ist das Raumprogramm klar definiert: Der Unterstand soll eine extensive Dachbegrünung zur natürlichen Kühlung erhalten und Platz für Fahrräder, das gemeinschaftliche Lastenrad, Mülltrennung und Kompost bieten. Gleichzeitig steht die Idee der Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt. Die Konstruktion soll sortenrein rückbaubar sein, sodass alle Bauteile später wieder getrennt und möglichst erneut genutzt werden können.

So wird der Pavillon nicht nur als Schutzdach gedacht, sondern als lern- und experimentierfähiges Bauteil – ein Beispiel dafür, wie ressourcenschonendes Bauen im Kleinen funktionieren kann.

Die Umsetzung ist im Rahmen eines Doppelstegreifs im Sommer 2026 geplant. Weitere Informationen folgen.