BuddyKollektiv – Ein Willkommen an unsere Internationalen Studierenden

Im Wintersemester 2025/26 begleitete das Buddy-Kollektiv der Fakultät für Architektur internationale Studierende beim Ankommen an der TH Köln. Jeder Buddy fungierte dabei als feste Ansprechperson für ein bis zwei Mentees und stand ihnen während des gesamten Semesters bei Fragen zum Studium, zur Stadt und zum Alltag zur Seite. Ergänzend dazu wurden eine dreitägige Welcome Week zum Semesterstart sowie monatliche Aktivitäten für die gesamte Gruppe organisiert. So entstand nach und nach ein kleines, aber lebendiges Netzwerk, in dem voneinander gelernt und gegenseitige Unterstützung gelebt wurde.

Welcome Week – Drei Tage zum Ankommen

Den Auftakt bildete im September eine dreitägige Welcome Week, die den Mentees die Möglichkeit bot, die TH Köln, die Stadt und vor allem die anderen Teilnehmer:innen in entspannter Atmosphäre kennenzulernen.

Am ersten Tag begann das Programm mit einem gemeinsamen Welcome Breakfast im Büro von Lena. Jede:r brachte etwas mit, sodass schnell ein reich gedeckter Frühstückstisch entstand. In kleiner Runde konnten sich alle vorstellen, ins Gespräch kommen und erste Fragen rund um Studium, Stadt und Alltag klären. Anschließend folgte eine Campus-Rallye: In Kleingruppen erkundeten Buddies und Mentees verschiedene Stationen in der Hochschule, lösten kleine Aufgaben und lernten dabei spielerisch wichtige Orte und Ansprechpersonen kennen.

Werkstatt-Einführung

Am zweiten Tag erhielten die Mentees eine Einführung in die Werkstatt. Die Mitarbeitenden erklärten die wichtigsten Maschinen, Sicherheitsregeln und Nutzungsmöglichkeiten. Danach ging es gemeinsam in die Mensa, bevor der Nachmittag auf den Uniwiesen verbracht wurde. Dort blieb Zeit für Gespräche, kleine Spiele und entspanntes Zusammensitzen, wodurch sich die Beziehungen zwischen Buddies und Mentees weiter vertiefen konnten.

Am dritten und letzten Tag fand zunächst eine gemeinsame Session mit Lena statt. In diesem Workshop ging es um unterschiedliche Begrüßungsformen und interkulturelle Situationen. Ziel war es, mögliche Missverständnisse zu erkennen und sensibel damit umzugehen. Durch kurze Inputs, Übungen und Spiele in Kleingruppen konnten sich die Teilnehmenden noch besser kennenlernen und erfahren, wie wichtig offene und respektvolle Kommunikation in einer internationalen Gruppe ist.

Nachmittag auf den Uniwiesen

Im Anschluss daran folgte eine gemeinsame City Tour durch Köln. Vom Campus aus führte der Weg über die Deutzer Freiheit zur Rheinuferpromenade, weiter über die Hohenzollernbrücke bis ins Belgische Viertel. Unterwegs wurden mehrere Stopps eingelegt, unter anderem an einem Kiosk. Am Aachener Weiher klang der Nachmittag entspannt in der Sonne aus, bevor der Abend in einer nahegelegenen Bar fortgesetzt wurde. Für viele stellte dies einen gelungenen Abschluss der Welcome Week dar – geprägt von Gesprächen, neuen Kontakten und einem ersten Gefühl von Zuhause in Köln.

Diese ersten gemeinsamen Tage bildeten die Grundlage für die darauffolgenden monatlichen Treffen, bei denen die entstandenen Kontakte weiter vertieft und das Netzwerk innerhalb des Buddy-Kollektivs kontinuierlich ausgebaut werden konnte.

Einblick in das Semester

Im Laufe des Semesters hat das Buddy-Kollektiv viele unterschiedliche Veranstaltungen organisiert. Ob ein gemeinsamer Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder ein Filmabend an der Uni – es gab viele schöne Momente, die in Erinnerung bleiben werden.

Filmabend in der Uni

Ein besonderes Highlight war der geplante Besuch einer Architekturausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn im November. An diesem Tag fand dort zusätzlich eine „Late-Night“-Veranstaltung mit Getränken und Musik statt, die eine ideale Gelegenheit bot, den Abend offen zu gestalten und spontan weiterzuentwickeln.

Der Eintritt war für Studierende unter 25 Jahren kostenlos. Zusätzlich zur ursprünglich geplanten Ausstellung wurden die übrigen Ausstellungen besucht, wobei insgesamt zwei bis drei Stunden in der Bundeskunsthalle verbracht wurden.

Im Anschluss fiel die Entscheidung, zurück nach Köln zu fahren und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Auf der Zülpicher Straße wurde Falafel gegessen, bevor es weiter in eine Bar ging. Dort wurde in entspannter Atmosphäre eine Runde Wizard gespielt und der Abend bei ein paar Kölsch gemütlich beendet.

Bundeskunsthalle in Bonn

Abschied zum Semesterende (Farewell Party)

Zum Ende des Semesters stand schließlich auch der Abschied an. Dafür wurde eine Farewell-Party organisiert, die das Kollektiv dieses Mal gemeinsam mit dem Kollektiv „International Night“ geplant hat. Ziel war es, die Party mit der anschließenden Abschlussfeier für Bachelorstudierende zu verbinden.

Mit Kartenspielen, Activity und später auch Bierpong und Flipcup entstand schnell eine lockere und ausgelassene Stimmung. Besonders schön war, dass im Laufe des Abends noch weitere Studierende dazukamen, die sich spontan der Gruppe anschlossen und den Abend mit uns verbrachten.

Farewell-Party

Rückblickend hat das Semester vor allem gezeigt, wie wichtig Teamarbeit und Engagement sind. Viele der Veranstaltungen wären ohne die gemeinsame Organisation, spontane Absprachen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, gar nicht möglich gewesen. Dabei ging es nicht immer darum, dass alles perfekt läuft. Oft waren es gerade die ungeplanten Momente, die die schönsten Erinnerungen geschaffen haben.

Durch die vielen Treffen, Ausflüge und Abende außerhalb des Uni-Alltags hatte man die Möglichkeit, sich auf einer ganz anderen Ebene kennenzulernen. Es war eine willkommene Abwechslung zum Studium, gemeinsam etwas zu unternehmen, den Kopf freizubekommen und einfach Zeit miteinander zu verbringen.

Das Buddy-Kollektiv war damit nicht nur organisatorisch ein Erfolg, sondern vor allem auch menschlich eine bereichernde Erfahrung, die über das Semester hinaus in Erinnerung bleiben wird.

Fotos: Luisa von Bülow und Farida Geaissa

Text: Melanie Heitlinger und Farida Geaissa