Bauphysiklabor

Messung der Wärmeleitfähigkeit von Baustoffen

Im Bauphysiklabor der Fakultät für Architektur kann die Wärmeleitfähigkeit von Baustoffen mit Hilfe des Plattengeräts gemessen werden. Hierzu steht ein Plattengerät der Firma Taurus Messinstrumente zur Verfügung. In Abhängigkeit von der Probendicke können Wärmeleitfähigkeitswerte zwischen 0,015 W/(mK) und 1,0 W/(mK) bestimmt werden. Die Probendicke darf maximal 380 mm betragen.

 

Bau- und raumakustische Messungen

Das Bauphysiklabor verfügt über mehrere Akustikprüfstände für die Prüfung von Bauteileigenschaften. Darunter sind ein Hallraum mit 191 m³ Volumen zur Messung von Absorptionsgraden bzw. Nachhallzeiten, der weitgehend den Anforderungen nach DIN EN ISO 354 entspricht. Zudem ist ein Fenster- und ein Türenprüfstand vorhanden. Zwei Deckenprüfstände ermöglichen die Messung von Trittschallverbesserungsmaßen an Dämmstoffen bzw. Fußböden. Der Prüfstand zur Ermittlung des Schalldämm-Maßes von Wänden wird zurzeit modernisiert, so dass er den Anforderungen der DIN EN ISO 10140-5:2010-12 entspricht. Voraussichtlich ab Mitte 2012 sind normgerechte Prüfungen möglich.

 

Entwicklung und Prüfung von Betonen

Das Fachgebiet Bauphysik und Baustoffe verfügt über einen Labor-Intensivmischer der Firma Eirich, der mit einer sogenannten Hochschulsteuerung ausgestattet ist. Diese Steuerung ermöglicht es, Mischparameter exakt zu reproduzieren und anspruchsvolle Betonrezepturen zu entwickeln. Beispiele sind hoch- und ultrahochfeste Betone, farbige Betone und Rezepturen mit besonderen Anforderungen, z. B. für den Einsatz bei Bauwerken aus Sichtbeton. Die Prüfung dieser Betone erfolgt in Kooperation mit dem Baustofflabor der FH Köln.